Veranstaltungen

Regionalkonferenz am 19.11.2014 in Lübeck

Rund 120 Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft entlang der Fehmarnbelt-Achse von Hamburg bis Fehmarn diskutierten in der Handwerkskammer über aktuelle Entwicklungen rund um die Realisierung der festen Fehmarnbelt-Querung. Zahlreiche Fragen standen im Raum, darunter die bisherige Entwicklung, die Bedeutung für die Menschen in der Region, die Wirtschaft oder den Tourismus. Im Ergebnis waren sich die Konferenzteilnehmer am Ende einig: Auch weiterhin sei eine transparente, umfangreiche und regelmäßige Information über die Entwicklungen der Großprojekte entlang der Fehmarnbelt-Achse von großer Bedeutung für eine mögliche Einflussnahme der Region wichtig.

Die Teilnehmer waren auf Einladung der „Kooperation an der Fehmarnbelt-Achse“ unter der Federführung des Kreises Ostholstein zusammen gekommen. Verschiedene Referenten von Femern A/S, der Handelskammer Hamburg, der IHK zu Lübeck, der Deutschen Bahn Netz AG oder auch des Kreises Ostholstein beleuchteten die aktuellen Aspekte rund um das Großprojekt am Fehmarnbelt. In einer abschließenden Diskussion wurden gemeinsam mit den Referenten bedeutsame Fragestellungen und Problempunkte diskutiert.

In Schleswig-Holstein läuft derzeit das Planfeststellungsverfahren für die Schienen-Hinterlandanbindung. In Dänemark ist das Baugesetz für den Tunnelbau in Vorbereitung und wird voraussichtlich 2015 verabschiedet werden. Ulrike Schenka von Femern A/S erklärte im Rahmen der Konferenz, dass man dort von einem planungsgemäßen Baubeginn 2015 und der Fertigstellung des Tunnels Ende 2021 ausgehe.

Aktuelle Fragen gab es auch zur Hinterlandanbindung und hier besonders zur Trassenführung der Deutschen Bahn. Letztere werde sich soweit wie möglich, so Stefan Neubert von der Deutschen Bahn Netz AG, an die Ergebnisse des Raumordnungsverfahrens halten.

Dr. Dirk Lau von der Handelskammer Hamburg berichtete von den Erfahrungen einer ähnlichen Kooperation – wie der Kooperation Fehmarnbelt-Achse – an der Unterelbe. Gemeinsam wurde diskutiert, wie und was die Kooperationen voneinander lernen können.

 

Kooperationsworkshop am 27.11.2013 in Lübeck

GEMEINSAM – dieses Wort zog sich wie einer roter Faden durch den zweiten Kooperationsworkshop an der Entwicklungsachse A 1. Anlässlich der aktuellen Entwicklungen rund um die feste Fehmarnbelt-Querung wurde über die wesentlichen Ergebnisse der Kooperation an der Entwicklungsachse A1 informiert und gemeinsam über wichtige, aktuelle und zukünftigen Themen der regionalen Entwicklung diskutiert.

Wie auch 2012 standen hierbei die Diskussion und der Austausch der Teilnehmer im Fokus der Veranstaltung. Rund 50 Vertreter der Kreise Segeberg, Stormarn, Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, der Hansestadt Lübeck und der IHK zu Lübeck diskutierten unter verschiedenen Fragestellungen über wichtige, aktuelle und zukünftigen Themen der regionalen Entwicklung, wie z.B. zu den Chancen der festen Fehmarnbelt-Querung.

Insbesondere verstärkte Information und Kommunikation sowie Kooperation und Koordination über die Kreisgrenzen hinweg wurde seitens der Teilnehmer gewünscht. So könnten Herausforderungen in Bereichen wie ÖPNV, Gewerbegebiete, Breitband, Tourismus, Verkehr oder Wirtschaftsförderung nur gemeinsam bewältigt werden. Durch die Fortsetzung des REK-Prozesses und des Regionalmanagements könnte die Kommunikationsstruktur verbessert werden. Andererseits könnten Themen wie Information, Kooperation, ÖPNV, Tourismus, Wirtschaft, Verkehr, Kultur, Bildung, Gesundheitswesen, Umwelt und Netzausbau (Energiewende) verstärkt einbezogen werden.

Konkret sei die Verstetigung von Informations- und Kooperationsveranstaltungen, die Verbesserung der Information über Kreisgrenzen hinweg, die Optimierung der Informationsstruktur und die Kooperation bei gemeinsamen Problemstellungen denkbar. Der REK-Prozesses sowie Regionalmanagement wird fortgeführt.

Hier finden Sie die  Präsentation, den Veranstaltungsbericht inkl. Fotos und die durch die Teilnehmer erarbeiteten Ergebnisse.

 

Kooperationsworkshop am 13.06.2012 in Eutin

Die Metropolregion Hamburg wird größer und eine feste Fehmarnbelt-Querung wird gebaut. Was bedeutet das für uns an der Entwicklungsachse A 1 im südöstlichen Schleswig-Holstein? Diese Frage diskutierten rund 60 Teilnehmer als Vertreter der Kreise Segeberg, Stormarn, Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, der Hansestadt Lübeck und der IHK zu Lübeck im Rahmen des Kooperationsworkshops am 13.06.2012 im Kreishaus Eutin kreisübergreifend. Während sich die Verwaltungsmitarbeiter der Kreise Segeberg, Stormarn, Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, der Hansestadt Lübeck und der IHK zu Lübeck an der Entwicklungsachse A 1 gut kennen und häufig gemeinsame Sitzungen haben, sind die Kontakte auf politischer Ebene noch relativ gering. Besonders jetzt, in Zeiten des Umbruches durch die Erweiterung der  Metropolregion Hamburg und die feste Fehmarnbelt-Querung, ist für die weitere Entwicklung der Region ein verbesserter Kontakt auf politischer Ebene wichtig. Die zurückliegende Diskussion über den Beitritt Lübecks zur Metropolregion hat gezeigt, dass eine bessere Kenntnis und ein besserer Meinungsaustausch der jeweils in dem anderen Kreis oder Lübeck Handelnden nützlich sein können. Hier finden Sie  Fotos, weitere Informationen/ Ergebnisse und Presseberichte.

 

 

 Regionalkonferenz am 30.05.2011 in Lübeck

Gleich zwei wichtige Gutachten zur festen FBQ wurden am 30.05.2011 in Lübeck der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Rahmen dieser Regional-konferenz, zu der neben dem Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr Jost de Jager und dem Bürgermeister der Hansestadt Lübeck Bernd Saxe, der stellvertretende Landrat Ulrich Rüder und ca. 250 geladene Gäste kamen, erhielten die Teilnehmer der Veranstaltung Einblick in das „Regionale Entwicklungskonzept entlang der Entwicklungsachse A 1“ und das Gutachten „Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur auf der Entwicklungsachse A 1 im Zuge einer festen Fehmarnbelt-Querung.“

In einer anschließenden Podiumsdiskussion bekamen alle Teilnehmer die Möglichkeit mit Experten, u.a. aus den Bereichen Wirtschaft, Tourismus, Wissenschaft und dem Innenministerium Schleswig-Holsteins, zu diskutieren, wie die Chancen für die Region an der Entwicklungsachse A 1 genutzt werden können. Die Resonanz war groß und insbesondere die große Beteiligung der Unternehmen und Akteure aus der gesamten Region zwischen Fehmarn und Stormarn sowie aus Mecklenburg-Vorpommern und sogar aus Dänemark wurde von den Veranstaltern als Erfolg gewertet. Weitere Inhalte und Details zu dieser Veranstaltung können Sie dem Abschlussbericht entnehmen.

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 Die Kreise samt Wirtschaftsförderungen und Touristikern, die IHKs und die Länder entlang der Fehmarnbelt-Achse seien bereits in verschiedensten Bereichen aktiv, so Horst Weppler vom Kreis Ostholstein. Da der Start der Bauphase unmittelbar bevor steht, seien nun verstärkt Maßnahmen zur Abstimmung der Baumaßnahmen, auch im Sinne des Tourismus, besonders wichtig.

Für die anwesenden Wirtschafts- und Unternehmensvertreter waren letztlich die Partizipation an den Baumaßnahmen und die langfristigen Folgen von besonderem Interesse. Für die Vertreter des Tourismus waren außerdem Informationen zu möglichen Auswirkungen der Baumaßnahmen von Bedeutung, hier vor allem deren Umfang und Dauer sowie mögliche Verzögerungen der Baumaßnahmen der Deutschen Bahn über die Fertigstellung des Fehmarnbelt-Tunnels hinaus.

Hier finden Sie die Präsentationen der Teilnehmer.