Regionalmanagement

Das Projekt „Regionale Zusammenarbeit an der Entwicklungsachse A 1 in Folge des Baus einer festen Fehmarnbelt-Querung“ existiert seit 2011. Aktuell (2017) bereiten die IHK zu Lübeck und der Kreis Ostholstein eine Neuaufstellung der Kooperation für den Wirtschaftsraum A 1 auf Basis einer regionalwirtschaftlichen Analyse vor. Diese Studie sowie der Prozess wird durch das Land Schleswig-Holstein im Rahmen des Landesprogramms Wirtschaft gefördert.

In dem Zeitraum 2014-2016 waren folgende Partner an dem Projekt beteiliegt:

  • Projektpartner: Kreis Ostholstein, IHK zu Lübeck und Stadt Fehmarn
  • Projektträger: Kreis Ostholstein

Ziel des Projektes „Regionale Zusammenarbeit an der Entwicklungsachse A1 im Zuge des Baus einer festen Fehmarnbelt-Querung“ ist die weitere Entwicklung und die Nutzung der Chancen durch den Bau einer festen Fehmarnbelt-Querung.

Reinhard Sager (Landrat Kreis Ostholstein):

Aufbauend auf den guten Erfahrungen der bisherigen Kooperation in der Region, unter anderem bei gemeinsamen Forderungen zum Bundesverkehrswegeplan 2015, ist es wichtig, zentralen Herausforderungen im Zusammenhang mit der festen Fehmarnbelt-querung gemeinsam zu begegnen. Projekte und Maßnahmen über Verwaltungsgrenzen hinweg und unter Einbeziehung Hamburgs können dazu beitragen, die zukünftige Entwicklung an der gesamten Fehmarnbelt-Achse positiv zu gestalten.

Otto-Uwe Schmiedt (Bürgermeister a.D. der Stadt Fehmarn):

Der persönliche bürgernahe Ansatz direkt vor Ort ist ein wichtiger Aspekt des Projektes.

Lars Schöning (Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck):

Um die zusätzlichen starken Impulse durch die geplante feste Fehmarnbeltquerung für die Region zu nutzen, bedarf es einer Fortsetzung der erfolgreichen Kooperation der regionalen Akteure. Die nun vom Land geförderte Projekt-Verlängerung ist dafür eine hervorragende Grundlage. Die IHK zu Lübeck engagiert sich in dem Projekt, um die Beteiligung von Unternehmern am Bau von Querung und Hinterlandanbindung zu fördern sowie den Aufbau überregionaler Kontakte und Kooperationen mit Hilfe der Plattform ‚BeltNetz‘ voranzubringen. Damit wollen wir auch langfristig positive Effekte für die regionale Wirtschaft sichern.

In das Zukunftsprogramm Wirtschaft fließen im Zeitraum 2007 – 2013 rund 662,3 Millionen Euro für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein, davon rund 374 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), rund 208 Millionen Euro aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) sowie ergänzende Landesmittel in Höhe von rund 80,3 Millionen Euro. Mehr Informationen im Internet: ZPW

Hier finden Sie weitere Informationen zu der Übergabe des Zuwendungsbescheides.

Die Zielvorgaben im Einzelnen sind:

  • die mit der Erarbeitung des REK eingeleitete Kommunikation und Zusammenarbeit unter Berücksichtigung bestehender Kooperationen und Verflechtungen sollen fortgeführt, strukturiert und fest etabliert werden,
  • aus dem REK wurden in der Lenkungsgruppe verschiedene Projekte zur Realisierung präferiert – diese werden in diesem Projekt umgesetzt
  • die Unterstützung solcher Projekte durch zielgerichtete, kleinräumigere Gutachten und Machbarkeitsstudien,
  • im Zuge des Projektes soll es ermöglicht werden neue Projekte zu erkennen, zu gestalten und eventuell auch eigenständig umzusetzen,
  • die Nutzung der Chancen und Minderung der Risiken für die Region sollen durch die FBQ optimiert werden.

Aus den Zielvorgaben und der im REK erarbeiteten und nun umzusetzenden Entwicklungsstrategie werden Arbeitsfelder abgeleitet, die mit der regionalen Zusammenarbeit verfolgt werden sollen:

  • Weiterführung des REK- Prozesses unter Berücksichtigung bestehender Kooperationen und Verflechtungen,
  • Umsetzung der im Rahmen des REK erarbeiteten und zu erarbeitenden Projekte,
  • Umsetzung von speziellen Projekten und Maßnahmen auf der Insel Fehmarn.

Aus dem Zwischenbericht des REK ergeben sich für die Region in Verbindung mit der Fehmarnbelt- Querung inhaltlich vier Oberziele mit zahlreichen Projektideen in den Bereichen Tourismus, Wirtschaft, Kultur/ Politik und Verkehr. Diese Bereiche werden als besonders wichtig für die weitere Entwicklung der Region identifiziert. Zugleich treten hier auch die intensivsten Veränderungen durch den Bau der festen Fehmarnbelt- Querung auf. Nachfolgend sind die Projektpartner und Mitarbeiter inklusive deren Handlungsfelder dargestellt.

Kreis Ostholstein

Ilja Schäpke

  • Projektleitung Regionalmanagement
  • Geschäftsführung und Organisation Kooperationsrat/ Lenkungsgruppe
  • Workshops/
    Regionalkonferenzen
  • AG: Kultur, E-Mobilität, Nah- u. Fernverkehr, Gewerbeflächen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Umsetzungsmonitoring
  • Begleitung Regionalpläne

IHK zu Lübeck

Eric Holste

  • Information und Beratung der Unternehmen zu der FBQ
  • Vernetzung der wirtschaftlichen Akteure entlang der A1
  • Betreuung und Weiterentwicklung einer Unternehmensdatenbank
  • Weiterentwicklung der Region mit überregionalen Projekten
  • Ansiedlungs- und Entwicklungsmonitoring

Stadt Fehmarn

Stadt Fehmarn

  • Stabsstelle Projekt- und Regionalmanagement
  • Regionalbüro Fehmarn
  • Projektleitung und strategisches Management städtische Entwicklungsplanungen FFBQ + Anbindungen
  • Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Bürgerbeteiligung
  • Wissenstransfer